Der erste Tag …

Garston, Vermont
… war toll!

Morgens musste ich zwar erstmal verdauen, dass man kaum aus dem Haus ist und schon kauft Anja ein neues Haus in sehr zwielichtiger Nachbarschaft, aber nachdem Sandra das toll fand und Bob nur lakonisch fragte „Did she tell you the new address?“, habe ich das dann verdrängt und meinen ersten Urlabstag begonnen.

Nachdem ich Sandra in Keene zur Arbeit gebracht habe, bin ich bei strahlend blauem Himmel ganz gemütlich nach Vermont rüber und auf dem Scenic Highway #91 Richtung Norden gefahren. Sieht eigentlich aus wie im Sauerland – nur unendlich viel größer. Wald und Hügel so weit das Auge reicht.

Mitten durch den Wald

Abseits des Highways dann kleinere Straßen, die mitten durch den Wald gehen und auf denen man kaum mal jemanden trifft – bis man dann durch beschauliche kleine Örtchen wie Grafton fährt, und beim Anblick der gepflegten Holzhäuser unwillkürlich den Eindruck hat, man fahre durch eine Filmkulisse.

Und immer wieder die erfreuliche Erfahrung, wie offen, freundlich und hilfsbereit die Leute hier sind. Egal, ob man nur rumläuft und Fotos macht und dabei gefragt wird, woher man kommt und wie es einem gefällt, oder ob man bei Starbuck’s fragt, ob’s da einen wireless Internet Zugang gibt und dann freundlich von einem anderen Gast erfährt, dass gleich gegenüber ein Diner namens „Panera Bread“ ist, bei dem man recht gut essen könne und mit einem Laptop drahtlos ins Internet – also ratet mal, wo ich jetzt nach einem leckeren Frühstück gerade gemütlich sitze und das hier schreibe.

Insgesamt war es definitiv eine gute Entscheidung, den Urlaub hier zu beginnen. Es ist einfach gut für’s Selbstbewusstsein wen man merkt, dass das Autofahren hier leicht ist, man alles findet, was man sucht und das eigene Englisch ganz locker ausreicht, sich über alles mögliche zu unterhalten, rumzublödeln und sich im „täglichen Leben“ prima zurecht zu finden.

Ach ja – und beim Bummel durch die Main Street von Keene fiel mir dann noch das hier ins Auge:

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also ratet mal, wo woffi heute Abend für lächerliche 40$ in der 8 Reihe sitzt 😉

So, genug für heute – morgen geht’s dann über Washington nach L. A. Ich bin sicher, man wird mir einen eigenen Stern am Walk-of-Fame hinlegen 😉

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