‚Nülas schlechter Einfluß auf das Wetter hielt natürlich auch am 17-Mile-Drive an; hier wäre das Meer gewesen, wenn sie nicht dabei gewesen wäre:

Für Baumfetischisten gab’s da trotzdem einiges zu sehen:
Ich habe Manuela dann wüst beschimpft und ihr angedroht, dass ich sie in San Francisco in den Flieger nach Hause setze – und das hat dann auch gewirkt. Als wir in Santa Cruz bei den legendären Wasserdackeln (sehr peinlich, weder ruhig noch würdevoll) waren, war das Wetter klar und schön, …
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Wie aus einem Gary-Larson-Cartoon mit der Unterschrift „Doofe Touristen“ … |
… so dass auch die Pelikane (sehr ruhig, sehr würdevoll, sehen halt nur etwas albern aus) mit der Welt sichtlich zufrieden waren.

Danach ging’s dann weiter nach San Francisco, und dort erblickten wir die Golden Gate Bridge, die dafür bekannt ist, sich bei Annäherung von Touristen in dichten Nebel zu hüllen, im strahlenden Sonnenschein – mein Schimpfen hat also nachhaltig Wirkung gezeigt. Und das sieht dann so aus (die Brücke, nicht das Schimpfen):


Da zu stehen und diese Brücke, die man wohl tausenmal auf Bildern und in Filmen gesehen hat, auf einmal „voll in echt“ vor Augen zu haben, war ein absolut irres, surreales Gefühl. Aber ja, wir waren tatsächlich da …
Jedenfalls ist schon auf den ersten Blick klar ersichtich, dass San Francisco, im krassen Gegensatz zu L. A., wirklich eine schöne Stadt ist. Gleich geht’s nun (zu Fuß – Manuela ist gemein!) Richtung Hafen: Cable Car fahren, Chinatown, Downtown – also alles langweiliger Kram, der Euch bestimmt nicht interessieren würde.
Du kannst mir viel erzählen,Wolf. Ich weiß,wie gut Du mit Photoshop umgehen kannst.Das foto ist noch lange kein Beweis,daß ihr da gewesen seid…