Yosemite

Da gibt’s im Wesentlichen Wasser, Steine und Bäume. Manchmal auch Wasser, das von Steinen herunterfällt oder Steine, die sich im Wasser spiegeln. Manchmal gibt’s auch Bäume auf Steinen, mit anderen Steinen im Hintergrund. Und die Bäume sind alle echt mickrig. Alles in allem also offensichtlich sehr unspektakulär, wie man sieht:

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Wenn man dann aus dem Park wieder raus ist (der Tioga Pass ist natürlich extra für uns aufgemacht worden), gibt’s mal was Neues: einen See, bei dem das Wasser langsam zu Steinen wird. Eigentlich auch albern:
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Wir hatten gestern einen 15 Stunden Tag: morgens um 7.30 aus Modesto, CA abgehauen und abends um 22.30 waren wir im Motel im Tonopah, NV (wo ich jetzt rumsitze). Ca. 5 Stunden waren wir Yosemite – viel zu wenig eigentlich, man könnte da Tage verbringen. Aber wir haben viel gesehen (Wasser, Steine, Bäume) und es hat sich gelohnt – wenngleich ich sagen muss, dass mir die rauhen, zerklüfteten Landschaften in der Wüste noch besser gefallen (aber davon werden wir in den nächsten Tagen noch genug sehen). Ach ja: einen Bären haben wir nicht gefunden, aber dafür einen Kojoten gesehen. Und ein Murmeltier (oder so).

‚Nüla neigt dazu, auf welligen Wüstenstraßen sehr peinlich zu werden.

Heute wird ein reiner Fahr-Tag: rüber nach St. George in Utah, was dann morgen den Ausgangspunkt für Zion und Bryce Canyon werden soll. Die weitere Planung ist noch etwas vage; vielleicht fahren wir auch schon einen Tag frührer nach Las Vegas und machen von dort einen Tagesausflug ins Death Valley. Alles sehr aufregend …

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