Ich hatte mir, wie gesagt, eine Auszeit genommen, Schlaf nachgeholt und den Blasen an den Füßen Erholung gegönnt – was eine gute Idee war. Petra war shoppen und im Central Park.
Abends sind wir dann los mit der Subway Richtung Greenwich-Village – das ist ein ganz anderes New York: jede Menge kleine (Musik-)Kneipen, Retaurant, Lädchen, Leben auf den Straßen …
Wir sind dann nach einem kleinen Bummel im Olive-Tree-Cafe zum Essen gewesen. Preiswert, tolle Atmosphäre und sehr leckeres Essen.
Anschließend dann ins legendäre Cafe Wha? – und das war unbeschreiblich gut! Wir haben direkt vor der Bühne gesessen, winzig-kleine Bühne mit 8 Mann drauf. Die haben „nur“ gecovert – aber das wirklich quer durch alle Stilrichtungen, und jeder von denen war ein Super-Musiker. Wenn man überlegt, dass solche Leute in New York im Keller spielen und eine Britney Spears reich damit wird, Arsch und Titten in die Kamera zu halten …
Insbesondere der Typ auf dem Bild hatte es mir angetan: spielte schweinegut Gitarre (deutlich besser als ich, auch deutlich besser als ein Thomas Hesse von PeeWee-Bluesgang oder so), hat klasse gesungen, und dabei so eine charismatische und freundliche Ausstrahlung. Ich hab den in der Pause getroffen, und als er an mir vorbeiging angesprochen mit den Worten „Man, you’re unbelivable good!“ – und er hat sich total gefreut: „Thank you, brother, that’s what I live for – I really appreciate it“. Jawohl, euren woffi hat ein Schwarzer mit „Brother“ angeredet – cooles Gefühl, irgendwie.
Die Kneipe ist ziemlich klein und eng, und auf dem schmalen Ganz zwischen den Tischen fingen die Leute irgendwann an zu tanzen und es war einfach eine völlig geniale Stimmung.
Naja, ich hab die DVD (natürlich signiert von allen Bandmitgliedern, was die super-nette Kellnerin für mich gemanaged hat), vielleicht kann ich damit zu Hause mal ein bisschen das Feeling rüberbringen.
Heute morgen haben wir uns dann mit Jens zum Frühstück getroffen, was einfach mal wieder sehr nett war. Blöderweise ist es heute unglaublich schwül und dabei regnerisch, es snd auch noch Gewitter angesagt … wir haben und jetzt für heute Abend verabredet und werden dann entscheiden, ob wir einfach auf der Bar oben auf dem Hotel noch einen Cocktail schlürfen oder uns noch aufmachen, um nach Little Korea in eine angeblich sehr nette Bar auf dem Dach fahren, von wo aus man einen tollen Blick auf’s Empire State Building haben soll. Mal schauen …
Was den Hurricane angeht schaut es im Moment so aus, als ob vielleicht unsere Maine-Tour ausfallen muss, aber mein Konzert und insbesondere mein Weiterflug (Dienstag Abend bzw. Mittwoch Morgen ab Boston) funktionieren könnte – also bitte Daumen drücken:

Ich glaube,ich will auch nach Greenwich Village.Dem Bild und Deiner Beschreibung nach würde es mir da wohl gefallen.Lasst es Euch gut gehn. Anja
Ach, ich glaube nicht, dass das was für Dich wäre. Aber wir fahren bestimmt noch mal nach Brilon! 😉